Symposion zur Gottesfrage, 11. - 13. April 2008  

 
 
 

Bericht

Es sei „höchste Zeit“, von Gott zu reden, sagt der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper. An der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) der Pallottiner sprach der Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen am Wochenende von einer in Westeuropa zu beobachtenden Wiederkehr des Atheismus und atheistischer Propaganda. Man denke etwa an die auf dem aktuellen Buchmarkt erfolgreichen Abhandlungen „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkins und „Gott ist nicht groß“ von Christopher Hitchens. Auch von einer Wiederkehr der Religion sprach Kasper. Die aber führe keineswegs einfach zum christlichen Gottesglauben zurück.

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Festvortrag Kardinal Walter Kasper

Es ist mir eine große Freude, dass meine Schüler und Freunde mir zum 75. Geburtstag eine Festschrift überreicht haben mit dem Titel „Gott denken und bezeugen“. Dankbar bin ich vor allem dafür, dass sie mit diesem respektablen Band neu und energisch auf das Grundproblem und die Grundaufgabe der Theologie hingewiesen haben: Theologie als Rede von Gott. Ich bin überzeugt: Es ist Zeit, von Gott zu reden.

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Festpredigt Bischof Müller

In der apostolischen Nachfolge sind die Priester und Bischöfe Diener des Wortes und Zeugen Jesu Christi (Lk 1,2; Apg 6,4). Ist es in einer Predigt aber angebracht, anlässlich des Dankes für 75 vom Herrgott geschenkte Lebensjahre über den Diener Walter Kasper zu sprechen, statt dem Wort zu dienen? Sagt nicht Paulus in seiner Rede von der Herrlichkeit und Not des Aposteldienstes: „Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns aber als Knechte um Jesu willen?“ (2 Kor 4,5).

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